NEW YORK – Eine Bundesjury in New York hat ein Urteil gegen den Konzertveranstalter Live Nation gefällt und das Unternehmen der illegalen Monopolstellung für schuldig befunden. Das Urteil erging nach einer Kartellrechtsklage von Klägern, die die dominante Marktposition des Unternehmens anfochten.
Live Nation, dem auch die Ticketplattform Ticketmaster gehört, sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, seine Marktmacht zur Unterdrückung des Wettbewerbs in der Live-Musikbranche eingesetzt zu haben. Die Entscheidung der Jury stellt eine bedeutende Entwicklung in der anhaltenden Überprüfung der Geschäftspraktiken des Unternehmens dar.
Während die Jury zugunsten der Kläger entschied, werden die spezifischen Abhilfemaßnahmen oder Strafen für Live Nation wahrscheinlich in nachfolgenden Verfahren festgelegt. Der Ausgang der Klage könnte weitreichende Auswirkungen auf die Struktur und die Wettbewerbsdynamik des Live-Unterhaltungssektors haben.
Dieses Urteil fällt in eine Zeit, in der die globale Wirtschaft mit breiteren Herausforderungen konfrontiert ist. Getrennt davon hat der IWF angesichts einer globalen Energiekrise vor wachsender Staatsverschuldung gewarnt. Im Gegensatz dazu hat sich Chinas Wirtschaft widerstandsfähig gezeigt und die Erwartungen übertroffen, mit beschleunigtem Wachstum trotz geopolitischer Spannungen wie dem Iran-Krieg.

