Börsengehandelte Fonds (ETFs) sind längst nicht mehr nur eine Domäne von Privatanlegern. Eine Analyse von Daten der US-Börsenaufsicht SEC offenbart, dass auch etablierte und erfolgreiche Hedgefonds zunehmend auf diese kostengünstigen Anlageinstrumente setzen.
Breite Marktindizes im Fokus
Besonders beliebt in den Portfolios der Hedgefonds sind ETFs, die den breiten US-Aktienindex S&P 500 oder den technologielastigen Nasdaq 100 abbilden. Diese Indizes bieten eine breite Diversifikation und Zugang zu den wichtigsten Marktsegmenten der US-Wirtschaft.
Vielfalt über Aktien hinaus
Die Handelsblatt-Auswertung zeigt jedoch, dass die Allokation nicht auf diese beiden Indizes beschränkt bleibt. Auch ETFs auf weitere Aktienindizes sowie auf andere Anlageklassen finden sich in den Depots der professionellen Investoren. Dies deutet auf eine strategische Nutzung von ETFs zur Abrundung von Portfolios und zur Absicherung hin, auch wenn Fondsmanager traditionell auf die Outperformance durch Einzelaktien setzen.
Die Erkenntnis, dass selbst anspruchsvolle institutionelle Anleger auf ETFs zurückgreifen, unterstreicht deren wachsende Bedeutung und Akzeptanz im professionellen Anlageumfeld. Sie bieten eine effiziente Möglichkeit, Marktexposition zu erzielen, ohne die Komplexität und Kosten des direkten Wertpapierhandels.


