Die Leanschweine-Futures setzten am Dienstag ihren Abwärtstrend fort und verzeichneten weitere Verluste zwischen 45 Cent und 1,45 $. Diese anhaltende Schwäche am Terminmarkt kommt, während der Schweineausbeinwert des USDA einen deutlichen Rückgang erlebte.
Marktbewegungen und wichtige Datenpunkte
Laut dem Bericht vom Dienstagnachmittag lag der nationale Basispreis für Schweine des USDA bei 97,48 $, was einem Anstieg von 1,37 $ gegenüber dem Vortag entspricht. Diese Aufwärtsbewegung beim Basispreis wurde jedoch von anderen Marktindikatoren überschattet. Der CME Lean Hog Index, ein wichtiger Maßstab für Leanschweinepreise, verzeichnete am 4. Juni einen leichten Anstieg von 3 Cents auf 92,63 $.
Ein wesentlicher Faktor, der zur bärischen Stimmung beitrug, war der Schweineausbeinwert des USDA, der im Bericht vom Dienstagabend um 2,50 $ auf 95,96 $ pro Zentner (cwt) fiel. Dieser Rückgang des Ausbeinwerts, der den Wert eines ganzen Schweinefleischkörpers darstellt, deutet auf eine nachlassende Nachfrage nach Schweinefleischprodukten auf Großhandelsebene hin. Die Schweineschulter war das einzige Teilstück, das einen Wertzuwachs verzeichnete.
Schlachtzahlen und Jahresvergleich
Die vom USDA geschätzte amtlich geprüfte Schweineschlacht für Dienstag lag bei 485.000 Tieren. Damit erreichte die Gesamtzahl für die bisherige Woche 950.000 Tiere. Diese Zahlen deuten auf eine Verlangsamung der Verarbeitungsaktivitäten im Vergleich zu früheren Zeiträumen hin. Die bisherige Schlachtzahl dieser Woche liegt um 8.000 Tiere unter der des vorherigen Montags und um 8.244 Tiere unter der des Vorjahreszeitraums.
Performance der Terminkontrakte
Die Schwäche zeigte sich über mehrere aktiv gehandelte Terminkontrakte hinweg:
- Juni 26 Hogs schlossen bei 93,575 $, minus 0,450 $.
- Juli 26 Hogs schlossen bei 96,150 $, minus 1,225 $.
- August 26 Hogs schlossen bei 94,700 $, minus 1,450 $.
Die anhaltenden Rückgänge über diese Kontrakte hinweg unterstreichen die vorherrschende bärische Stimmung am Leanschweine-Markt. Marktteilnehmer werden die kommenden Berichte des USDA und die Indikatoren der Verbrauchernachfrage genau beobachten, um Anzeichen einer möglichen Erholung zu erkennen.


