US-Anleger finanzieren den jüngsten Aktienaufschwung zunehmend über Kredite. Die Daten der US-Aufsichtsbehörde Finra zeigen, dass die sogenannten Margin Debt im Mai auf über 1,4 Billionen Dollar angestiegen ist. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp 54 Prozent im Jahresvergleich.
Diese Entwicklung, die sich einer kritischen Schwelle nähert, deutet auf eine wachsende Abhängigkeit von Fremdkapital zur Finanzierung von Aktienkäufen hin. Analysten warnen, dass ein solcher Anstieg der Verschuldung das Korrekturrisiko am Aktienmarkt erhöht.
Die Rekordhöhen bei kreditfinanzierten Käufen könnten darauf hindeuten, dass Anleger auf weitere Kursgewinne spekulieren, sind aber gleichzeitig anfälliger für Marktabschwünge. Ein plötzlicher Kursrückgang könnte zu Zwangsverkäufen führen und die Abwärtsbewegung verstärken.
Die genauen Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Stabilität des US-Aktienmarktes werden von Marktbeobachtern genau verfolgt.


