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Morgan Stanley senkt Ölprognosen wegen schneller Hormuz-Rückkehr

Morgan Stanley senkt Ölprognosen wegen schneller Hormuz-Rückkehr

Morgan Stanley hat seine Ölpreisprognosen nach unten korrigiert, unter Verweis auf eine schneller als erwartete Wiederaufnahme der Durchflüsse durch die Straße von Hormuz, gepaart mit einem robusten US-Angebot und einer gedämpften chinesischen Nachfrage. Diese Kombination erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Marktüberschusses und führt zu einer signifikanten Anpassung der Bankaussichten.

Prognoseanpassungen und Haupttreiber

Die Analysten Martijn Rats, Charlotte Firkins und Amy Gower gaben in einer Notiz vom Montag bekannt, dass die Bank ihre Dated Brent-Prognose für das dritte Quartal 2026 um 15 US-Dollar auf 75 US-Dollar pro Barrel gesenkt hat. Weitere Reduzierungen werden für das dritte Quartal des nächsten Jahres erwartet, wobei die Preise voraussichtlich bei 70 US-Dollar liegen werden.

Die Analysten stellten fest: „Exporte über die Straße von Hormuz erholen sich schneller als erwartet.“ Diese rasche Erholung ist ein primärer Faktor, der die revidierten Aussichten beeinflusst und eine potenzielle Entspannung der Angebotsengpässe signalisiert, die zuvor höhere Preise gestützt hatten.

Erholung der Hormuz-Durchflüsse beschleunigt sich

Trotz einer jüngsten Verlangsamung des Verkehrs nach einem Konfliktaufflammen, bei dem zwei Schiffe getroffen wurden, deuten Anzeichen darauf hin, dass Tankerunternehmen und ihre Besatzungen bereit sind, den kritischen Engpass zu befahren. Diese Bereitschaft ist entscheidend für die Normalisierung des globalen Ölmarktes und die Freigabe von Millionen Barrel an Lieferungen aus der energiereichen Region.

Morgan Stanley zählte am Donnerstag 35 Öl- und Gastanker, die den Persischen Golf durch die Straße verließen, was die erste Rückkehr zum Vorkonfliktniveau von 30 bis 40 Schiffen darstellt. Die Bank schätzt, dass sich die Hormuz-Durchflüsse für ein Gleichgewicht des Ölmarktes im Jahr 2027 nur auf etwa 65 % des Vorkonfliktniveaus erholen müssen, was etwa 11 bis 12 Millionen Barrel pro Tag entspricht.

Breitere Marktdynamik

Jenseits von Hormuz wird der Markt weiterhin von dem geprägt, was die Analysten als „die ‚Zwillingslöser‘, die es dem Markt in den letzten Monaten ermöglichten, sich anzupassen – d.h. hohe US-Exporte, niedrige China-Importe – weitgehend noch vorhanden“ bezeichneten. Diese anhaltende Dynamik eines starken US-Angebots, das die schwächere Nachfrage aus China ausgleicht, trägt maßgeblich zum Überschussrisiko bei.

Brent-Futures, die im April einen Höchststand von über 126 US-Dollar erreichten, haben diese Gewinne inzwischen wieder eingebüßt und schlossen am Montag bei 73,91 US-Dollar. Dieser Rückgang fällt mit laufenden Gesprächen zwischen Iran und den USA zusammen, die auf eine dauerhafte Lösung des viermonatigen Konflikts abzielen, was die geopolitischen Risikoprämien weiter reduziert.

Das Zusammentreffen einer schnelleren Wiederherstellung wichtiger Schifffahrtswege, anhaltender US-Produktionsstärke und gedämpfter Nachfrage aus China verändert die kurzfristigen Ölaussichten grundlegend. Die revidierten Prognosen von Morgan Stanley unterstreichen eine wachsende Erwartung an ein reichliches Angebot, das die Preise in den kommenden Jahren möglicherweise deckeln könnte.

This article was generated with AI assistance based on public financial sources. Information may contain inaccuracies. This is not financial advice. Always consult a qualified financial advisor before making investment decisions.
Tags: Energiemärkte morgan stanley oil forecasts Rohöl Straße von Hormuz

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