VANCOUVER, British Columbia – Fortuna Mining Corp. (NYSE: FSM | TSX: FVI) gab am 29. Juli 2026 die Genehmigung eines bedeutenden Erweiterungsprojekts für ihre Goldmine Séguéla in Côte d’Ivoire bekannt. Diese strategische Investition soll die Verarbeitungskapazität der Mine um 30 % erhöhen, die Untertageproduktion integrieren und die betriebliche Effizienz insgesamt steigern, wodurch Séguéla seine Rolle als Eckpfeiler im Portfolio von Fortuna festigt.
Der umfassende Erweiterungsplan umfasst mehrere Schlüsselkomponenten, darunter eine Modernisierung der Séguéla-Verarbeitungsanlage, Verbesserungen der unterstützenden Infrastruktur und die Entwicklung der Untertagemine Sunbird. Diese gemeinsamen Anstrengungen sollen den Durchsatz erhöhen, die Goldgewinnung verbessern und die Goldproduktion aus der wachsenden Ressourcenbasis der Mine beschleunigen.
Erweiterungshighlights und Finanzprognosen
Der Kern der Erweiterung besteht in der Steigerung der Verarbeitungskapazität von 1,75 Millionen Tonnen pro Jahr (Mtpa) auf geschätzte 2,3 Mtpa. Parallel dazu wird eine durchschnittliche Goldgewinnungsrate von 94,5 % erwartet. Diese Verbesserungen sollen eine durchschnittliche jährliche Goldproduktion in Séguéla von mehr als 200.000 Unzen über das nächste Jahrzehnt hinweg ermöglichen.
Finanziell ist das Projekt so strukturiert, dass es attraktive Renditen liefert, wobei höhere Gewinnungsraten und eine beschleunigte Goldproduktion die Cashflow-Generierung erheblich verbessern sollen. Fortuna prognostiziert eine Amortisationszeit von etwa 2,5 Jahren für die Erweiterung. Die geschätzten Baukosten für das Projekt belaufen sich auf 109 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen aus dem operativen Cashflow finanzieren will, unterstützt durch seine robuste Liquidität von rund 800 Millionen US-Dollar zum Ende des ersten Quartals 2026.
Strategische Vision des CEO
Jorge A. Ganoza, Präsident und CEO von Fortuna Mining Corp., unterstrich die strategische Bedeutung der Erweiterung. „Séguéla hat seit Produktionsbeginn Mitte 2023 stets die Erwartungen übertroffen und zeigt weiterhin ein starkes Wachstumspotenzial“, kommentierte Ganoza. Er führte weiter aus, dass die Erweiterung „den logischen nächsten Schritt darstellt, um zusätzlichen Wert aus dem Vermögenswert zu schöpfen, indem die Verarbeitungskapazität erhöht, die Untertageproduktion integriert und die Betriebsflexibilität verbessert wird.“
Ganoza betonte, dass das Projekt mit Fortunas Strategie der disziplinierten Reinvestition in hochwertige Vermögenswerte übereinstimmt. Er hob auch seinen Beitrag zum übergeordneten Ziel des Unternehmens hervor, die konsolidierte jährliche Goldproduktion bis 2028 auf 500.000 Unzen zu steigern, ein Ziel, das auch das sich in der Machbarkeitsphase befindliche Projekt Diamba Sud im Senegal umfasst.
Projektübersicht und operative Verbesserungen
Die Séguéla-Erweiterung ist sorgfältig darauf ausgelegt, ein höheres langfristiges Produktionsprofil zu schaffen. Die Integration der Untertagemine Sunbird mit gezielten Modernisierungen der Verarbeitungsanlage und der unterstützenden Infrastruktur ist dabei von zentraler Bedeutung. Zu den Verbesserungen der unterstützenden Infrastruktur gehören erweiterte Camp-Einrichtungen sowie Optimierungen der Strom- und Wasserversorgungssysteme. Diese Investitionen sollen eine verbesserte Betriebsflexibilität fördern, die Cashflow-Generierung stärken und eine skalierbare Plattform für zukünftiges Wachstum in Séguéla schaffen.
Die Erweiterung der Verarbeitungsanlage von 1,75 Mtpa auf etwa 2,3 Mtpa wird die bestehende Infrastruktur strategisch nutzen und gleichzeitig die Kapazität in kritischen Bereichen erhöhen. Dieser Designansatz zielt darauf ab, die Kapitaleffizienz zu optimieren, die Komplexität der Ausführung zu reduzieren und Störungen des laufenden Betriebs während der Bau- und Anschlussphasen zu minimieren, während gleichzeitig die Betriebsflexibilität zur Unterstützung des zukünftigen Produktionswachstums erhalten bleibt.
Schlüsselelemente der Erweiterung der Verarbeitungsanlage
- Zerkleinerungs-Upgrades: Der bestehende Brechkreislauf wird beibehalten, während der Mahlkreislauf von einer einstufigen SAG-Konfiguration in einen SAG- und Kugelmühlenkreislauf umgewandelt wird. Diese Modifikation ist darauf ausgelegt, den Durchsatz zu erhöhen und gleichzeitig die Zielmahlgröße beizubehalten.
- Verbesserungen bei Schwerkraft und Laugung: Die Installation eines neuen Schwerkraftkreislaufs, eines intensiven Laugungsreaktors, eines Vorlaugungsverdickern und eines zweiten Carbon-in-Leach-Strangs wird die Laugungskapazität erheblich erhöhen und die prognostizierten durchschnittlichen Goldgewinnungsraten von etwa 94,5 % unterstützen.
- Upgrades der unterstützenden Infrastruktur: Es werden Verbesserungen an der Reagenzienhandhabung und -lagerung, der Sauerstoffversorgung, dem Prozesswasser, der Anlagenluft und den Absetzpumpensystemen vorgenommen. Diese Upgrades sind entscheidend für die Unterstützung der erweiterten Verarbeitungsrate und die Gewährleistung eines reibungslosen Betriebs.
Die Entscheidung von Fortuna Mining Corp., die Séguéla-Erweiterung voranzutreiben, unterstreicht das Engagement des Unternehmens, den Wert seiner produzierenden Vermögenswerte zu maximieren und seine strategischen Wachstumsziele zu fördern. Die robusten Finanzprognosen und operativen Verbesserungen des Projekts positionieren Séguéla als einen bedeutenden Beitrag zur Unternehmensleistung im kommenden Jahrzehnt und stärken seine Stellung im globalen Goldminensektor.


