Chinesische Unternehmen drängen verstärkt in Geschäftsfelder vor, die traditionell von westlichen Ländern dominiert wurden. Insbesondere in der Autobranche und im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) zeigen sie eine führende Rolle, wie zuletzt das Sprachmodell Moonshot demonstrierte. Dies rückt China-Aktien wieder stärker in den Fokus internationaler Anleger.
Trotz einer anhaltend schwachen Binnennachfrage in der Volksrepublik sehen Analysten der Schweizer Großbank UBS um Yifan Hu ein „breiteres und ausgewogeneres Chancenpotenzial in China“. Sie stufen den Markt als „attraktiv“ ein und verweisen auf den Spielraum der chinesischen Regierung für fiskalische Lockerungsmaßnahmen, die die Wirtschaft stützen könnten.
Für Privatanlegerinnen und -anleger stellen börsengehandelte Fonds (ETFs) den einfachsten Zugang zu chinesischen Märkten dar. Allerdings erweist sich der Markt für China-ETFs als unübersichtlich. Das Handelsblatt stellt vier spezifische ETFs mit unterschiedlichen Schwerpunkten vor und erläutert, welche Sektoren und Unternehmen Anleger mit diesen Produkten tatsächlich abbilden können.
Die genaue Kenntnis der jeweiligen Anlageschwerpunkte ist entscheidend, um gezielt von den Wachstumstrends in China, etwa in den Bereichen Elektromobilität oder KI, zu profitieren und die Komplexität des Marktes zu navigieren.


