DENVER & MIAMI – Der Weg zur Übernahme der International Money Express, Inc. (Intermex) durch die Western Union Company hat in Kalifornien eine bedeutende regulatorische Hürde getroffen, obwohl die Genehmigung der New Yorker Behörden erteilt wurde. Die Unternehmen gaben ein Update zu der laufenden Transaktion bekannt, aus dem hervorgeht, dass die New York State Department of Financial Services (NYDFS) ihre Zustimmung erteilt hat, während die California Department of Financial Protection and Innovation (DFPI) eine zuvor verlängerte Genehmigung ausgesetzt hat.
Kalifornische Regulierungsbehörde setzt Genehmigung aus
Am 13. August 2026 erhielten Western Union und Intermex ein Schreiben der DFPI, das die Aussetzung der am 31. Juli 2026 erteilten Genehmigungsverlängerung ankündigte. Die DFPI begründete dies mit der Notwendigkeit einer weiteren Prüfung der Transaktion, unter Hinweis auf das Sechsmonatsintervall seit der ursprünglichen Genehmigung und den Wunsch, die Auswirkungen des Vorschlags auf die Geschäftstätigkeit im Bundesstaat zu untersuchen.
Als Reaktion darauf haben Western Union und Intermex ihre Absicht erklärt, umgehend mit der DFPI in Kontakt zu treten, um die Bedenken der Regulierungsbehörde auszuräumen und die zügige Wiederherstellung der Genehmigung zu erwirken. Die Unternehmen bekräftigen ihr Engagement für den Abschluss der Übernahme und planen, die Transaktion kurz nach der Wiederherstellung der DFPI-Genehmigung abzuschließen, vorbehaltlich der Erfüllung oder des Verzichts auf andere übliche Abschlussbedingungen.
Genehmigung aus New York mit Verpflichtungen gesichert
Das Update bestätigte auch, dass die Parteien die behördliche Genehmigung der NYDFS erhalten haben. Im Rahmen dieser Genehmigung hat Western Union spezifische Verpflichtungen gegenüber der NYDFS hinsichtlich der Überweisungsdienste und der Präsenz des Unternehmens in New York nach Abschluss der Übernahme abgegeben. Diese Verpflichtungen sollen die Kontinuität und das Serviceniveau für die Verbraucher im Bundesstaat gewährleisten.
Deal bleibt Priorität
Trotz des Rückschlags in Kalifornien haben sowohl Western Union als auch Intermex ihre Entschlossenheit bekräftigt, den Deal abzuschließen. Die Aussetzung durch die DFPI führt zu einer Unsicherheit hinsichtlich des Zeitplans für den Abschluss der Übernahme. Western Union, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grenzüberschreitender Geldtransfers, Zahlungen und digitaler Finanzdienstleistungen, strebt die Integration der Geschäftsbereiche von Intermex an, um sein Dienstleistungsangebot weiter zu verbessern.
Intermex, gegründet 1994, ermöglicht Geldüberweisungen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Spanien, Italien und Deutschland in über 60 Länder über ein Netzwerk von Agentur-Einzelhändlern, eigenen Filialen, mobilen Apps und Websites. Die Übernahme würde, falls sie abgeschlossen wird, die Reichweite und Fähigkeiten von Western Union erweitern, insbesondere in wichtigen Korridoren für Geldüberweisungen.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Risiken
In ihrer gemeinsamen Mitteilung nahmen Western Union und Intermex eine standardmäßige Safe Harbor Compliance Statement für zukunftsgerichtete Aussagen auf. Diese Aussagen, die Begriffe wie ‘erwartet’, ‘beabsichtigt’ und ‘anhängig’ verwenden, unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Tatsächliche Ergebnisse könnten aufgrund verschiedener Faktoren erheblich von den prognostizierten abweichen, einschließlich der Fähigkeit, alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen zu erhalten, der erfolgreichen Integration des Geschäfts von Intermex, potenzieller Transaktionskosten und der Auswirkungen von Störungen auf den Geschäftsbetrieb und die Beziehungen.
Die Unternehmen betonten auch die Bedeutung der Konsultation ihrer jeweiligen Einreichungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC) für eine detaillierte Erörterung dieser Risiken. Insbesondere die laufende Prüfung und die möglichen Auswirkungen behördlicher Maßnahmen, wie die Aussetzung von Genehmigungen, werden als Schlüsselfaktoren identifiziert, die den Zeitplan und den Abschluss der vorgeschlagenen Transaktion beeinflussen könnten.
Der Markt wird die Interaktion zwischen Western Union, Intermex und der DFPI in den kommenden Wochen genau beobachten. Die erfolgreiche Lösung der kalifornischen regulatorischen Bedenken wird entscheidend für den rechtzeitigen Abschluss dieser bedeutenden Übernahme im globalen Überweisungssektor sein.


