Frankfurt – Trotz geopolitischer Spannungen herrscht an den Aktienmärkten eine positive Grundstimmung, die sich auch in einer erhöhten Risikobereitschaft globaler Fondsmanager widerspiegelt. Christoph Schmidt, der seit Ende 2025 den milliardenschweren DWS-Fonds Concept Kaldemorgen allein führt, bestätigt eine aktuell überdurchschnittlich hohe Aktienquote.
Schmidt setzt auf europäische Aktien und Hyperscaler
In seinem ersten Interview nach dem Rückzug von Klaus Kaldemorgen aus dem aktiven Management erläutert Schmidt seine Anlagestrategie. Er präferiert europäische Aktien und sieht eine Rückkehr des Vertrauens in die sogenannten Hyperscaler – die großen Technologiekonzerne. Dies deutet auf eine Neubewertung des Sektors hin, der in jüngster Zeit unter Druck stand.
Reduzierung von Chipwerten und Erwartung einer Goldrally
Gleichzeitig hat Schmidt seine Engagements in Chipwerten reduziert. Diese Entscheidung könnte auf eine Neubewertung der Wachstumsaussichten oder auf eine Verlagerung von Risiken hindeuten. Des Weiteren erwartet der Fondsmanager eine Rallye bei Gold. Dies signalisiert eine defensive Komponente in seinem Portfolio, die auf eine Absicherung gegen potenzielle Marktschwankungen abzielt.
Die aktuelle Positionierung des Concept Kaldemorgen spiegelt eine optimistische, aber auch selektive Herangehensweise an die Märkte wider, die sowohl auf Wachstumschancen als auch auf Absicherungsstrategien setzt.


