Finanzen

FDIC schreibt BSA-Konformität für Stablecoin-Emittenten vor

FDIC schreibt BSA-Konformität für Stablecoin-Emittenten vor

Der Verwaltungsrat der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat die Umsetzung des GENIUS-Gesetzes vorangetrieben, indem er eine vorgeschlagene Regelung genehmigte, die Standards für die Einhaltung des Bank Secrecy Act (BSA) und von Sanktionen für von der FDIC beaufsichtigte zugelassene Stablecoin-Emittenten (PPSIs) festlegt. Diese entscheidende Entwicklung, die aus der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes resultiert, erhielt am Freitag, den 22. Mai, mit 3:0 Stimmen eine einstimmige Genehmigung, wie aus einer Pressemitteilung der FDIC hervorgeht. Der Schritt unterstreicht das Engagement der Regulierungsbehörde, einen klaren Rahmen für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu schaffen.

Neue Compliance-Vorschriften für Stablecoin-Emittenten

Gemäß der neu genehmigten vorgeschlagenen Regelung müssen PPSIs strenge Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) sowie Wirtschaftssanktionsprogrammen einhalten. Dies umfasst die Einhaltung von Meldepflichten, die von wichtigen Behörden zur Bekämpfung von Finanzkriminalität wie dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) und dem Office of Foreign Assets Control (OFAC) festgelegt wurden. Die FDIC betonte, dass die Regelung auch Aufsichts- und Durchsetzungsbestimmungen für diese AML/CFT-Programme etablieren und an die bestehenden FinCEN-Anforderungen anpassen würde, so die Mitteilung. Dies gewährleistet einen konsistenten Regulierungsansatz für Stablecoin-Operationen.

Die Einzelheiten dieser Regulierungsinitiative sind im Notice of Proposed Rulemaking (NPRM) dargelegt, das vom FDIC-Verwaltungsrat genehmigt wurde. Nach seiner Veröffentlichung im Federal Register wird die FDIC ein 60-tägiges Zeitfenster für öffentliche Kommentare öffnen und Interessengruppen einladen, Feedback zu den vorgeschlagenen Standards zu geben.

Das GENIUS-Gesetz: Ein grundlegender Rahmen

Diese jüngste Maßnahme der FDIC ist eine direkte Folge des GENIUS-Gesetzes, das im Juli als erstes Kryptowährungsgesetz der Vereinigten Staaten von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde. PYMNTS.com berichtete damals, dass das GENIUS-Gesetz einen lang erwarteten politischen Rahmen bieten und möglicherweise eine neue Ära für Kryptowährungen in den USA einleiten könnte, insbesondere für Stablecoins, die es speziell regulieren sollte. Die FDIC fungiert, wie durch das GENIUS-Gesetz autorisiert, als primäre Bundesaufsichtsbehörde für PPSIs, die Tochtergesellschaften von versicherten staatlichen Nichtmitgliedsbanken und staatlichen Sparkassen sind, die von der Körperschaft zur Ausgabe von Zahlungs-Stablecoins zugelassen wurden.

Umfassendere Umsetzungsbemühungen der Regulierung

Die jüngste Genehmigung der FDIC ist Teil einer Reihe von Schritten zur Operationalisierung des GENIUS-Gesetzes. Die Regulierungsbehörde unternahm im Dezember ihre erste Maßnahme, indem sie ein NPRM genehmigte, das Verfahren festlegte, nach denen die von ihr beaufsichtigten versicherten Einlageninstitute eine Genehmigung zur Ausgabe von Stablecoin-Zahlungen beantragen könnten. Angesichts der Komplexität und Neuartigkeit des Themas verlängerte die FDIC im Februar die Kommentierungsfrist für dieses erste NPRM vom 17. Februar auf den 18. Mai, um der Öffentlichkeit zusätzliche Zeit für die Vorbereitung von Kommentaren zu geben.

Um ihren umfassenden Ansatz weiter zu demonstrieren, genehmigte der FDIC-Verwaltungsrat im April ein weiteres NPRM im Zusammenhang mit dem GENIUS-Gesetz. Diese nachfolgende vorgeschlagene Regelung konzentriert sich auf die Schaffung eines aufsichtsrechtlichen Rahmens speziell für von der FDIC beaufsichtigte zugelassene Stablecoin-Emittenten. Dieser Rahmen soll kritische Komponenten der Finanzstabilität umfassen, einschließlich Anforderungen an Reservevermögen, klare Rücknahmeverfahren, robuste Kapitaladäquanz und strenge Risikomanagementstandards. Diese kumulativen Bemühungen unterstreichen die methodische Strategie der FDIC, ein robustes Regulierungsumfeld für Stablecoins aufzubauen, um deren sichere und konforme Integration in das breitere Finanzökosystem zu gewährleisten und gleichzeitig potenzielle Risiken im Zusammenhang mit diesen digitalen Vermögenswerten zu mindern. Die fortlaufende Reihe von NPRMs signalisiert einen bewussten und strukturierten Fortschritt hin zu einem vollständig regulierten Stablecoin-Markt unter Bundesaufsicht.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI auf Basis öffentlich zugänglicher Finanzdaten erstellt. Die Informationen können Ungenauigkeiten enthalten. Dies ist keine Finanzberatung. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen stets einen qualifizierten Finanzberater.
Schlagworte: aml/cft bank secrecy act fdic genius act stablecoins

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