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Goldman Sachs erwartet stärkere Goldkäufe von Zentralbanken

Goldman Sachs erwartet stärkere Goldkäufe von Zentralbanken

Zentralbanken werden voraussichtlich ihre Goldkäufe intensivieren, was nach Einschätzung von Goldman Sachs Group Inc. die Goldpreise bis zum Jahresende stützen dürfte. Analysten des Finanzinstituts prognostizieren, dass diese Käufe im Durchschnitt 60 Tonnen pro Monat im Jahr 2026 erreichen werden.

Diese Anhebung der erwarteten Akkumulation folgt einem jüngsten Trend. Die gleitende 12-Monats-Durchschnittsrate der Käufe von Zentralbanken lag im März bei 50 Tonnen, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem vorherigen Wert von 29 Tonnen. Laut den Analysten Lina Thomas und Daan Struyven deutet eine aktuelle interne Umfrage darauf hin, dass ein ’starkes grundlegendes Interesse an Gold‘ bei den Zentralbanken besteht. Sie fügen hinzu, dass ‚jüngste geopolitische Entwicklungen die Diversifizierung im Laufe der Zeit wahrscheinlich verstärken werden‘, was zu dieser anhaltenden Nachfrage beiträgt.

Gold hat seit dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten eine schwierige Phase durchgemacht. Erhöhte Energiekosten haben den globalen Inflationsdruck angeheizt, was Zentralbanken zögerlicher macht, ihre Geldpolitik zu lockern. Da die geopolitische Situation keine unmittelbare Lösung in Sicht hat, haben die globalen Anleihemärkte Verkäufe erlebt, was Vermögenswerte ohne Rendite wie Gold unter Druck setzt.

Die Einschätzung von Goldman Sachs stimmt mit einer optimistischeren Bewertung des World Gold Council überein. Letzterer schätzte, dass Zentralbanken im ersten Quartal des Jahres insgesamt 244 Tonnen Gold kauften, ein Anstieg gegenüber den 208 Tonnen im Vorquartal.

Trotz des erwarteten Auftriebs durch Käufe von Zentralbanken bleibt Goldman Sachs kurzfristig vorsichtig. Die Analysten stellten fest, dass Gold ‚eine natürliche Quelle für Liquidität sein kann, wenn private Anleger Liquiditätsbedarf haben – zum Beispiel, wenn die Aktienmärkte angesichts höherer Zinsen und schwächerer Wachstumserwartungen einbrechen‘.

Die von Goldman Sachs zur Schätzung der Käufe von Zentralbanken verwendete Methodik wurde aktualisiert. Zuvor stützte sie sich teilweise auf Annahmen, die aus den in den britischen Handelsdaten beobachteten Strömen abgeleitet wurden. Die Analysten haben diesen Ansatz jedoch überarbeitet und erkennen an, dass diese Zahlen die aktuellen Verschiebungen in den Kaufmustern ‚möglicherweise nicht mehr vollständig widerspiegeln‘.

Goldman Sachs hat sein bullisches Kursziel für Gold bekräftigt und prognostiziert bis Ende 2024 einen Anstieg auf 5.400 US-Dollar pro Unze. Diese Prognose spiegelt ähnliche jüngste Einschätzungen anderer Finanzinstitute wie UBS Group AG und ANZ Group Holdings Ltd. wider. Die erwartete Zunahme der Nachfrage von Zentralbanken wird als wichtiger Treiber für diese prognostizierte Preissteigerung angesehen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI auf Basis öffentlich zugänglicher Finanzdaten erstellt. Die Informationen können Ungenauigkeiten enthalten. Dies ist keine Finanzberatung. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen stets einen qualifizierten Finanzberater.
Schlagworte: Edelmetalle Gold goldman sachs Marktanalyse Zentralbanken

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