Ukrainische Drohnenangriffe haben den Schiffsverkehr im Asowschen Meer nahezu zum Stillstand gebracht und damit einen wichtigen Korridor für bis zu ein Viertel der russischen Weizenexporte gestört, was globale Getreide- und Ölmarkte erschüttert. Die Angriffe haben zudem einen erheblichen Teil der russischen Raffineriekapazitäten lahmgelegt.
Treibstoffkrise verschärft sich
Als Reaktion auf die Schäden an den Raffinerien hat Moskau ein Exportverbot für Diesel bis Ende Juli verhängt, was die globalen Ölmarkte weiter verunsichert. Auf der russisch besetzten Krim haben die Benzinpreise Berichten zufolge ein Rekordhoch erreicht, was die heimischen Auswirkungen der Störungen verdeutlicht.
Marktfolgen
Der Stillstand des Schiffsverkehrs auf der Route im Asowschen Meer, einer wichtigen Verkehrsader für russische Agrarexporte, weckt Bedenken hinsichtlich globaler Nahrungsmittelversorgungsketten. Analysten beobachten die Situation genau auf mögliche Preisschwankungen auf den internationalen Getreidemärkten. Die doppelte Auswirkung auf Getreideexporte und Treibstoffverfügbarkeit unterstreicht die eskalierenden wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden Konflikts.


