Die Small Business Administration (SBA) wird ihre Kreditprogramme für legale Daueraufenthaltsberechtigte, gemeinhin als Green Card-Inhaber bekannt, ab dem 11. Juni 2026 einstellen. Diese bedeutende politische Kehrtwende markiert das Ende einer “jahrzehntelangen” Praxis, in der Einwanderer mit legalem Daueraufenthaltsstatus in den USA über die SBA, eine zentrale Bundesressource für Kleinunternehmen, Zugang zu wichtiger Finanzierung erhalten konnten.
Über einen längeren Zeitraum hinweg fungierte die SBA als “zentrale Säule der Kleinunternehmensfinanzierung” für diese spezifische demografische Gruppe. Ihre etablierten Programme haben historisch wesentliches Kapital bereitgestellt, das es zahlreichen einwandernden Unternehmern ermöglichte, ihre Unternehmungen landesweit zu gründen und auszubauen. Dieser langjährige Zugang zu Bundesdarlehen war ein entscheidendes Element zur Förderung der Kleinunternehmensentwicklung unter legalen Daueraufenthaltsberechtigten. Die am 11. Juni 2026 gemeldete Ankündigung stellt die neue Realität unmissverständlich dar: “Nicht mehr”, was eine abrupte Einstellung dieses integralen Finanzierungsweges bedeutet.
Diese Einstellung stellt eine erhebliche Verschiebung der Bundeshilfe für Unternehmen in Einwandererbesitz dar. Der Schritt betrifft direkt legale Daueraufenthaltsberechtigte, die traditionell auf SBA-Darlehen als grundlegende Kapitalquelle für ihre Unternehmen angewiesen waren. Die Änderung, die 2026 in Kraft tritt, wird alternative Finanzierungsstrategien für ein bedeutendes Segment der US-amerikanischen Unternehmergemeinschaft erforderlich machen und den Zugang zu Kapital in diesem wichtigen Sektor grundlegend neu gestalten sowie potenziell die zukünftigen Gründungsraten in dieser Gruppe beeinflussen.


